Die Einkommensrunde 2025/2026 für die Beschäftigten der Länder hat begonnen. Sie betrifft alle Länder mit Ausnahme Hessens und damit unmittelbar auch die Tarifbeschäftigten des Landes Niedersachsen sowie die Auszubildenden, dual Studierenden und Praktikantinnen und Praktikanten im Landesdienst. Der dbb beamtenbund und tarifunion hat seine Forderungen beschlossen und ist mit klaren Zielen in die erste Verhandlungsrunde gestartet.
Forderungen des dbb für die Landesbeschäftigten
Für den Bereich des TV-L fordert der dbb:
Entgelte
Nachwuchskräfte
Für studentische Beschäftigte
Mobilitätszuschuss
Übertragung auf Beamtinnen und Beamte
Der dbb fordert eine zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die niedersächsischen Beamt:innen und Versorgungsempfänger:innen. Da dies nicht Bestandteil der Tarifverhandlungen ist, muss das Land Niedersachsen hierzu anschließend gesetzgeberisch tätig werden.
Verhandlungstermine
Die Tarifverhandlungen finden in drei Runden statt:
Zwischen den Runden sind – abhängig vom Verlauf – gewerkschaftliche Aktionen und Warnstreiks möglich, um den Druck auf die Arbeitgeberseite zu erhöhen.
Was bedeutet die Einkommensrunde für Niedersachsen?
Die Forderungen des dbb adressieren zentrale Herausforderungen, die sich auch im niedersächsischen Landesdienst deutlich bemerkbar machen:
Für Niedersachsen ist die Tarifrunde damit ein wichtiger Baustein, um die Funktionsfähigkeit des öffentlichen Dienstes nachhaltig zu stärken.
Der dbb niedersachsen bleibt am Ball
Wir begleiten die Tarifrunde eng, informieren unsere Mitglieder fortlaufend und unterstützen alle gewerkschaftlichen Aktivitäten zur Durchsetzung eines starken Abschlusses.
Weitere Informationen können Sie hier finden.